23.02.2018 Erlebnis Seidenstraße

Seidenstraße

Seidenstraße – auf eigener Achse vom Bosporus zum Hindukusch – Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan.

Mehr als 6 Monate waren Heike und Markus Walter mit ihrem Allrad-Fernreisemobil im Jahr 2016 unterwegs. Die Reise führte sie bis in die Mongolei und nach Sibirien zum Baikalsee. Einen Großteil der Strecke verlief entlang der alten Seidenstraße gen Osten. Es ging durch die Türkei, den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan. Dann durch Kasachstan und Russland bis in die Mongolei. Durchquert wurden Wüsten und Hochgebirge, quirlige Städte und menschenleere Weiten.

In ihren Bildervorträgen berichten beide von ihrem Erlebnis der Seidenstraße: Von Jahrtausende alter Kultur, schroffen Bergwelten im Pamirgebirge und von den Menschen, denen sie begegneten. Vom Zauber der Basare und alten Karawansereien entlang der Route.

In diesem Bildervortrag stehen die Länder Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan im Mittelpunkt. Nach der Reise durch den Iran mit seiner unbeschreiblich freundlichen Bevölkerung, ging es über die Grenze nach Turkmenistan, dem sicher skurrilsten und unbequemsten Land auf der langen Reise. Das wenig demokratische Land (vorsichtig ausgedrückt), macht es dem Reisenden nicht leicht, was wir schon bei der Einreise merken sollten. Zu sehen gibt es dort neben der Hauptstadt Ashgabat (“Disneyland”) in erster Linie Wüste, den beeindruckenden Feuerkrater von Darwaza und einige Relikte der Seidenstraße.

In Usbekistan mit den Städten Chiwa, Buchara und Samarkand, den “Königinnen der Seidenstraße”, konnten wir nach Persien noch einmal tief in die tausende Jahre alte Kultur dieses wichtigsten Handelsweges aller Zeiten eintauchen. Beieindruckende Bauwerke in Städten, die sich aus kleinen Oasen mitten in der Wüste entwickelt haben, kunstvoll errichtet, ermöglichen eine Zeitreise in die Blütezeit der Seidenstraße.

Nach dem “Kulturschock” in Usbekistan, präsentierte sich Tadschikistan von einer ganz anderen Seite. Das Hochgebirgsland empfing uns mit seinen schroffen Bergketten auf dem Weg ins Pamirgebirge, wo mit dem “Pamir highway”, der zweithöchst gelegenen Fernstraße der Welt, eine Herausforderung auf unser 30 Jahre altes Reisefahrzeug wartete.

Ort: Schlosskeller im Saarbrücker Schloss
Termin: 23.02.2018 um 18:00 Uhr

Referent: Markus Walter

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