Deutsche Zentrale für Globetrotter e.V.





Das Abenteuermuseum Saarbrücken zeigt die Sammlung des 1921 in Königsberg (Kaliningrad) geborenen und 2004 in Saarbrücken verstorbenen Artisten, Globetrotters, Kamerareporters und Abenteuerers Heinz Rox-Schulz.

Rox-Schulz verstarb 2004 und hinterließ seine Schätze der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken, die zusammen mit dem Verein FAMS (Freunde des Abenteuermuseums e.V.) dabei ist, dieses Erbe einer breiten Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Zur Zeit wird ein neuer Standort für das Museum gesucht.


Diavortrag

Australien - "Mit dem Fahrrad in die Oper"

am Fr. 24.02.2012 um 18:00 Uhr

Ort: Schlosskeller im Saarbrücken Schloß

Voll besetzten großen Saal der VHSPeter Becker zeigt uns erzählt von seiner abenteuerlichen Reise mit dem Fahrrad durch Australien. Schöne Geschichten und tolle Bilder erwarten den Besucher.

"Ich hatte einen Traum. Ich werde morgens wach, bin 50 Jahre alt. Ich öffne mein Zelt, rechts mein Fahrrad und geradeaus der Ayers Rock." Mit 49 Jahren, erzählte Peter Becker diesen Traum seiner Frau beim Frühstück. Von der Antwort war er überrascht: "Wenn das dein Traum ist, dann lebe ihn!" Seinen Geburtstag feierte er dann doch noch mit seinen Freunden bis in den Morgen, machte sich aber noch am gleichen Tag auf den Weg. Das Flugzeug brachte ihn und sein Fahrrad an die Nordküste des roten Kontinents, nach Darwin. Allein fuhr er los. Vor ihm lag endloses Land und Wüste. Er freundete sich mit den Fahrern der mächtigen Roadtrains an, traf Menschen, deren nächster Nachbar mehr als 200 km entfernt wohnt oder deren Farm mehr als siebenmal so groß ist wie das Saarland. Sein Zelt stand am Ayers Rock, in Cooper Pedy und bei den Devils Marbles oder einfach mitten in der Wüste.

Nach mehr als 5300 km endete die Reise in Sydney, einer der faszinierendsten Städte der Welt, mit dem Besuch eines Konzertes in der Opera. .




Der Eintritt ist frei!

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Nachlese zum 100. Vortrag "Eine Reise um die Welt"

vom Fr. 30.09.2011 um 18:00 Uhr

Im großen Saal der VHS Saarbrücken

Voll besetzten großen Saal der VHSZum 100. Vortrag mit dem Titel "Eine Reise um die Welt" erwartete den Besucher ein Rückblick auf 99 Vorträge. Vereinsmitglied und Abenteuerer Markus Borr hatte für diesen Tag aus Fotos von ehemaligen Vortragenden und aus seinem eigenen Fundus einen Potpourri von schönen Bildern gepaart mit Anekdoten und besonderen Erlebnissen zusammengestellt, die er live moderierte.

Vor fast voll besetzten großen Saal der VHS Saarbrücken präsentiereten sich die Freunde das Abenteuermuseums als weltoffener und toleranter Verein, dessen Ziel es ist das Interesse an fremden Kulturen zu wecken, sowie die Vielfältigkeit der Kulturen dieser Welt aufzuzeigen. Der stellv. Vorsitzende Heinz Zimmer begüßte die anwesenden Ehrengäste und bedankte sich bei den Sponsoren, ohne deren Hilfe eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Als ehemaliger Vorsitzender des Vereins sprach Herr Heinrich Kalbfuss zu den fast 200 Zuhöhrern im Saal. In seiner Rede thematisierte er die problematische Suche des Vereins nach einer Lösung für eine Wiedereröffung des Abenteuermuseums und zeigte Möglichkeiten auf gerade für Jugendliche einen Ort der Begegnung zu schaffen, in dem die Toleranz für fremde Kulturen und Menschen im Mittelpunkt steht. Gerade in der heutigen Zeit ist es ein großes Anliegen des Vereins hier weiterhin für eine Wiedereröffnung zu kämpfen und das Museum zu einem Ort des alternativen Reisens zu machen.

Multivisionsshow von Markus BorrDer lange Applaus für die Multivisionsshow von Markus Borr zeigte, dass er nicht nur die richtigen Bilder zusammengestellt hatte, sondern auch durch seine sehr persönliche Art des Vortragens die Herzen der Zuhörer getroffen hat. Die Besucher reisten mit ihm durch die zentrale Sahara durch Südamerika und durchquerten die Wüsten Nordamerikas. Sie folgten einer 50000 km langen Motorradreise vom Saarland bis nach Australien und erlebten die Ureinwohner von Papua Neuguinea. Zusammen erlebte man das Loy Kratong Fest in Thailand und die faszinierenden Menschen Burmas.

Die Besucher bekamen einen sehr persönlichen Eindruck der Tsunami Katastrophe. Auch einige Hilfsprojekte wurden während der letzten 100 Vorträge unterstützt. Zum Schluss wurde der Besucher mitgenommen zu den höchsten Bergen der Welt, in das wunderschöne Nepal und wie wir erfuhren zum persönlichen Shangri La des Vortragenden.

Nerother WandervögelHerr Schrader der als Kulturdezernet die Schirmherschaft für die Veranstaltung übernommen hatte eröffente im Anschluß die Bilderausstellung welche im Foyer der VHS zu sehen war.

Abgerundet wurde die Veranstaltung von den Klängen der Nerother Wandervögel, welche mit Ihren Liedern das Reisen und die Sehnsucht nach fernen Ländern untermalten.

Die Freunde des Abenteuermuseums bedanken sich bei ihren Zuhörern für die jahrelange Treue und Unterstützung und freuen sich auf weitere 100 Vorträge.

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